Ein Abenteuerspielplatz ist Erlebniswelt für meist für ältere Kinder und Jugendliche. Er soll Anreiz sein, schöpferisch vielseitig den Umgang mit Natur, Materialien und Werkzeugen zu erlernen, trotzdem jede Menge Bewegungs- und Spielraum und vor allem Spaß bieten. Aufgrund des Konzeptes werden Abenteuerspielplätze in der Regel auch von pädagogisch ausgebildeten Kräften betreut, die fachliche Anleitung und natürlich auch Aufsicht bieten. Kinder und Jugendliche sollen sich hier selbst erfahren können, ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten entdecken, aber auch Eigeninitiative, Selbstständigkeit, soziale Kompetenz und Verantwortung erlernen. Weniger von Städten und Kommunen gestaltet, sondern häufiger Resultat gesellschaftlich engagierter Interessengruppen, ist der Abenteuerspielplatz meist kein öffentlicher Spielplatz. Obwohl kostenfrei nutzbar, sollten Kinder, die den Abenteuerspielplatz regelmäßig besuchen, hier angemeldet und auch versichert sein. Auch müssen Abenteuerspielplätze im Gegensatz zum Spielplatz, öffentlich genutzt, nicht nach den DIN-1176 Normen gestaltet und ausgestattet sein und unterliegen nicht den jährlichen Pflichtprüfungen. Da diese Spielplätze sozialpädagogisch betreut werden, entfallen bestimmte Auflagen.